European Heritage – Künstlernachlässe als Kulturgut

internat. Symposion, Bundeskunsthalle Bonn vom 22./23. April 2016

Weiterlesen...

Referentenfoto, v. li. n. re.: Saskia Mattern, Daniel Schütz, Dr. Desdemona Ventroni, Dr. Jeanette Zwingenberger, Dr. Amy Marshall Furness, Dr. Tiziana Caianiello, Adrian Glew, Michael Schmid, Prof. Dr. Aleida Assmann, Dr. Britta Kaiser-Schuster, Prof. Dr. Gertrude Cepl-Kaufmann, Prof. Dr. Thomas Gaehtgens, Prof. Dr. Gora Jain, Dr. Hans M. Schmidt, Drs. Frank van de Schoor, Dr. Volker Kaukoreit, Dr. Tobias Wall.  Foto: Chlumsky/RAK

 

Das „Rheinische Archiv für Künstlernachlässe“ sammelt und bewahrt das biographische Vermächtnis von bildenden Künstlern und Künstlerinnen (Maler, Bildhauer, Zeichner, Graphiker, Photographen und Architekten). Da die bildende Kunst ein wesentlicher Träger unserer kulturellen Identität ist, bedarf dieses Kulturerbe eines besonderen Schutzes. Bedroht sind oftmals die Zeugnisse der Künstler, die nicht eigentlich Resultate ihres Schaffens sind. Sie wurden bisher in ihrer Bedeutung als Dokumente zur Erforschung von Künstlerbiographien und als Quellen zum Verständnis der Werke nicht ausreichend genutzt.

Zweck des Archivs ist sowohl die Erhaltung und Erschließung von Künstlernachlässen wie die fachliche Beratung von Nachlasshaltern. Durch wissenschaftliche Archivierung werden Künstlernachlässe zu Primärquellen für die Forschung. Die enge Kooperation mit dem Kunsthistorischen Institut der Universität Bonn ermöglicht einen direkten Zugang zu dem Quellenmaterial für die Kunstgeschichte. Die konservatorisch einwandfreie Lagerung der Archivalien in den Magazinen des Bonner Stadtarchivs ist gewährleistet.